
Von Standardleuchtmitteln zu einer eigenen UV-Marke
Wenn man aufhört, fertige Leuchtmittel zu kaufen, und stattdessen an einer eigenen UV-Marke arbeitet, ändert sich die Situation. Man macht sich keine Sorgen mehr nur um die Leistung in Watt, sondern konzentriert sich stattdessen auf die Faktoren, die dafür sorgen, dass Menschen sicher bleiben und das Produkt ordnungsgemäß funktioniert.
Es geht hier um UV-C-Lampen. Sie strahlen im optimierten Wellenlängenbereich von 253,7 nm – das ist ideal, um Keime abzutöten. Doch für die menschliche Haut und Augen kann das sehr schädlich sein, wenn man nicht vorsichtig ist.
Die richtige Leistung erreichen
Wir bauen diese Lampen mit sehr präzisen Toleranzen. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewicht zwischen dem Quecksilberdampfdruck und der Dicke des Quarzglases.
Ist das Glas zu dick? Dann sinkt die Leistung. Ist es zu dünn? Die Lampe könnte bereits beim ersten Transportversuch zerbrechen.
Und bitte vergessen Sie den Vorschaltkreis nicht. Er muss perfekt zur Startspannung der Lampe passen. Wenn das nicht der Fall ist, treten Flackern oder ein schnelles Verschleißen der Elektroden auf. Das ist ein Problem, das man unbedingt vermeiden sollte.
Sicherheit ist alles
Man kann Sicherheit nicht als „Zusatzfunktion“ betrachten. Sie ist vielmehr das Wichtigste.
Bei OEM-Produkten muss der Gehäuseaufbau perfekt sein, damit kein UV-Licht entweichen kann. Wir verwenden hochwertiges Aluminium oder Kunststoffe, die unter ständiger Strahlung nicht brüchig werden.
Aber das eigentliche Geheimnis liegen in den Sicherheitsmechanismen. Ich empfehle immer, PIR-Sensoren oder magnetische Türschalter einzubauen. Ziel ist einfach: Sobald jemand den Raum betritt oder eine Tür öffnet, soll die Stromversorgung unterbrochen werden. Punkt.
Der Kompromiss: Leistung gegen Lebensdauer
Hier liegt der Kompromiss: Lampen mit hoher Leistung töten Keime schneller – doch sie verschleißen die Elektroden ebenfalls schneller.
Wenn man versucht, die Sterilisationszeit zu verkürzen, müssen die Kunden die Leuchtmittel viel häufiger ersetzen. Wir versuchen, einen Mittelweg zu finden, indem wir die Gasfüllung sowie die Beschichtung der Elektroden anpassen, sodass man das Beste aus beiden Welten bekommt.
Noch eines: Sparen Sie nicht bei den Kabeln. Verwenden Sie Hochtemperaturkabel. Diese Lampen werden heiß – billige Kabel brechen mit der Zeit einfach. Geben Sie außerdem dem Gerät genügend Platz zum Atmen. Wenn sich zu viel Wärme ansammelt, ändert sich die Wellenlänge des Ausgangssignals und die Effizienz sinkt.