
Öffentliche Desinfektionsroboter hängen von der Durchsatzrate ab. Wenn der Durchgangsvorgang zu lang dauert, wird die Ausrüstung überlastet, die Stillstandzeiten verlängern sich – und die Kosten pro Quadratmeter steigen. Das übliche Problem ist die UVC-Dosis: Bei einem einzigen Durchgang wird zu wenig UVC-Energie abgegeben.
Deshalb haben wir eine UVC-Wassesterilisierlampe entwickelt, die eine hohe Energiedichte aufweist. Das Prinzip ist einfach: Die Zeit, die das Licht auf die Oberfläche trifft, wird reduziert – ohne dass die Mikroorganismen dadurch nicht ausgeschaltet werden.
Was wirklich wichtig ist: Wir verwenden Quecksilberdampf bei niedrigem Druck, der auf 254 nm eingestellt ist – diese Wellenlänge ist geeignet, um Keime abzutöten. Der Quarzkörper ist so behandelt, dass die 185-nm-Strahlung blockiert wird – dadurch entsteht ein ologenerfreies 254-nm-Spektrum. Die maximale Strahlungsintensität auf der Zieloberfläche beträgt 120 mW/cm²; bei einer Arbeitsentfernung von 5 cm bleibt die Intensität mindestens bei 40 mJ/cm².
Der Reflektor besteht aus hochreinem Aluminium und hat eine parabolische Form – dadurch bleibt der Strahl eng auf ±15° konzentriert. Diese Geometrie sorgt dafür, dass die UVC-Dosis genau dort ankommt, wo sie benötigt wird – und nicht im ganzen Raum verteilt wird.
Die Leistung der Lampe beträgt 240 W, die Steuerung erfolgt über 24 V DC. Dadurch kann die Lampe gut in kompakte Roboter integriert werden. Die Lebensdauer der Lampe beträgt 9.000 Stunden; der Zeitpunkt des Austauschs wird durch die Rückmeldung des UVC-Sensors ermittelt.
Warum das für Roboter wichtig ist: Bei Desinfektionsrobotern kommt die Geschwindigkeit nicht nur vom Betriebszeitraum, sondern auch von der Dosisrate. Wenn man die maximale Strahlungsintensität erhöht, kann man die Geschwindigkeit verringern – und dennoch die tödliche UVC-Dosis für häufige Krankheitserreger erreichen.
In der Praxis bedeutet das kürzere Aufenthaltszeiten pro Durchgang, schnellere Bearbeitung der Räume sowie mehr Durchgänge pro Tag. Das ologenerfreie Spektrum sorgt dafür, dass keine Nebenprodukte in die Luft gelangen. Zudem passt die 24-V-Steuerversorgung gut zu den vorhandenen Strom- und Steuerungsanschlüssen der Roboter.
Wichtige Details bei der Installation: Die Montagegeometrie ist entscheidend. Der Abstand zwischen der Lampe und der zu desinfizierenden Oberfläche muss genau eingehalten werden – andernfalls sinkt die abgegebene Dosis rapide ab. Auch die Verschmutzung des Reflektors ist in staubigen oder feuchten Umgebungen ein Problem. Regelmäßige Inspektionen und Reinigungen sind daher notwendig – sonst ändert sich die abgegebene Dosis.
Für eine vollständige Kompatibilität mit den Robotern müssen mechanische Eigenschaften, Kontaktpolartitäten sowie EMV-Bedingungen überprüft werden. Zudem sollte das Gehäuse der Lampe bei einer Temperatur zwischen 10 und 40 °C aufbewahrt werden – Temperaturschwankungen führen zu instabilen Ergebnissen.