
Lassen Sie uns über die 120W/cm-Wasserstoffmercur-UV-Lampe sprechen.
Wir haben unsere Standard-Wasserstoffmercur-UV-Lampen mit einer Leistung von 120W/cm entwickelt – aus einem ganz einfachen Grund: Die meisten kleinen bis mittelgroßen Druckereien sind in einer schwierigen Situation. Entweder muss man viel Geld für hochwertige Systeme ausgeben oder sich mit Geräten zufriedengeben, die kaum funktionieren.
Wir wollten diesen idealen Kompromiss finden. Diese Leistung sorgt dafür, dass genug UVC- und UVB-Strahlung vorhanden ist, damit die Tinten richtig aushärten können. Gleichzeitig muss man nicht die gesamte Stromversorgung austauschen. Es funktioniert einfach.
Der Wärmefaktor
Das Problem ist: Wenn man so viel Energie in einen so kleinen Raum packt, wird es dort sehr heiß. Das ist der Preis dafür, dass die Tinten schnell trocknen, während das Material über den Transportbandfährt. Es geht wirklich schnell. Doch wenn die Kühlfans mit Staub verstopft sind oder der Luftstrom blockiert wird, gibt es Probleme. Die Hitze zerstört die Elektroden.
Tun Sie sich selbst einen Gefallen: Überprüfen Sie Ihre Kühlkörper alle paar Monate. Das dauert nur zwei Minuten – und erspart Ihnen damit Probleme durch vorzeitige Zerstörung der Lampen.
Wie es tatsächlich funktioniert
In der Lampe nutzen wir einen Wasserstoffentladungsstrahl, um die benötigte Kurzwellenstrahlung zu erzeugen. Sobald man den Schalter umlegt, erreicht die Lampe zwei Hauptwellenlängen: 254 nm und 365 nm.
Man kann das als einen zweifachen Angriff betrachten: Die 254-nm-Wellen kümmern sich um die Oberfläche, sodass alles trocken bleibt. Gleichzeitig dringen die längeren Wellen tiefer ein, damit die Tinten richtig mit dem Material verbunden werden. Kein Abschälen, keine Verschmierungen.
Praktische Anwendung im Druckbetrieb
Ich habe bereits mit vielen Druckerbesitzern gesprochen, die genug von „speziellen“ Lampen haben, die ein Vermögen kosten und drei Wochen zur Lieferung brauchen.
Deshalb haben wir diese 120W/cm-Leistung festgelegt. Sie eignet sich perfekt als Ersatz für viele verschiedene Systeme. Man kann mit neuen Tintensorten oder besonderen Mustern experimentieren, ohne viel Geld für proprietäre Hardware ausgeben zu müssen.
Noch ein Tipp: Halten Sie die Spannung konstant. Spannungsspitzen sind die schnellste Art, die Lampen zu ruinieren – daher sollten Sie auf Ihre Stromversorgung achten.